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Kirche in Zeiten von Corona

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Kirche (nicht nur) in Zeiten von Corona

Ab dem 10. Mai dürfen wieder Gottesdienste unter Auflagen in der Christuskirche gefeiert werden. Wir freuen uns sehr, dass dies nun wieder möglich ist. Die Kirche wurde bereits entsprechend vorbereitet.

Die Möglichkeit, Gottesdienst zu feiern unterliegt dabei aber leider strengen Regeln. Unter anderem ist die Platzzahl begrenzt und müssen alle Gottesdienstbesucher eine Maske tragen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir auf die Einhaltung dieser und anderer Vorgaben bestehen müssen. Die Regelungen im Detail können Sie hier herunterladen.

Der "Gottesdienst zu Hause" endet damit. Aus Gesprächen weiß ich, dass wir als kleine Gemeinde jeden Sonn- und Feiertag in unseren Häusern und Wohnungen versammelt waren. Dafür bin ich sehr dankbar.

Arne Schipper, P.

Kirche geöffnet

Die Christuskirche ist mittwochs und sonntags von 15-17 Uhr für persönliches Gebet und Andacht geöffnet.

Impulse

Impuls am 1.5.2020 – Mai

Guter Gott,

langsam verändern sich Dinge.

Ein neuer Monat, neue Regeln.

Mit ihnen die Hoffnung, wieder in Gemeinschaft zu feiern.

Mit ihnen die Hoffnung, uns wieder in der Kirche vor dir versammeln zu können.

Lass uns das Neue dankbar annehmen und geduldig bleiben gegenüber allem, was noch aussteht.

Impuls am 29.4.2020 – Anpacken

Zupackende, hilfsbereite Menschen haben es manchmal nicht leicht dieser Tage. Jemandem etwas aufheben? Jemandem eine hilfreiche Hand reichen? Jemandem etwas Schweres abnehmen? Gar nicht so leicht mit Kontaktsperre, Abstandsgebot usw.

„Alles, was dir vor die Hände kommt, es zu tun mit deiner Kraft, das tu. (Prediger 9,10)“ sagt die Losung für heute. Da braucht es wohl Fantasie…

Impuls am 27.4.2020 – Kindschaft

„Ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, dass ihr euch abermals fürchten müsstet; sondern ihr habt einen Geist der Kindschaft empfangen, durch den wir rufen: Abba, lieber Vater!“ schreibt Paulus im Römerbrief (Römer 8,15). Toller Zuspruch, der zugleich daran erinnert, dass diese Zeit jetzt gerade für Kinder „nicht ohne“ ist. Was bedeutet es für ein Kind, wenn es eine Schutzmaske tragen muss und seine Freunde nicht berühren darf. Was heißt es für ein Kind, wenn es jetzt schon seit Wochen nur zu Hause war ist und kaum ein Kind aus seiner Altersgruppe gesehen hat? Toll, wenn Kinder (wie Erwachsene) dann ihr Vertrauen behalten können und sich nicht fürchten. Aufgabe für alle!

Impuls am 24.4.2020 – Konfirmation

Sonntag wäre Konfirmation gewesen – 25 junge Menschen wären für ihren Lebensweg gesegnet worden. Verschoben – wie so vieles dieser Tage.

Die Kirche wäre feierlich geschmückt gewesen. Posaunenchor und Band hätten gespielt, der Kirchenchor gesungen. Die Kirche wäre sehr gut besucht gewesen, fast jeder Platz besetzt.

All das ist Sonntag nicht. Es ist in dieser „neuen Normalität“ schwer vorstellbar, wie das wäre bzw. war bzw. wieder sein wird: Menschen sitzen zusammen, Menschen singen zusammen, Menschen berühren sich, absichtsvoll und absichtslos.

Und nach dem Gottesdienst heilvolles, fröhliches Gedränge auf dem Kirchenvorplatz...

Impuls am 23.4.2020 – guter Hirte

Manchmal denke ich, es wäre gut, Schaf zu sein. Der Hirte sorgt für Weidegründe, er und sein Hund passen auf, ich kann in Ruhe weiden und brauche mir nicht allzu viele Gedanken zu machen…

…das Bild hat natürlich Grenzen. Zum Beispiel dann, wenn es an die Schur oder Schlimmeres geht. Aber es ist ein zutiefst biblisches Bild, das Trost zu geben vermag. Laut Psalm 23 ist Gott der gute Hirte, der die richtigen Wege kennt und in Bedrängnis tröstet, der auch im Angesicht von Gefahr Hoffnung gibt.

Impuls am 21.4.2020 - Gottvertrauen

Die Bibel ist voller großartiger Erzählungen über den Glauben. Eine der phantastischsten ist dabei sicher die vom Propheten Daniel, der in ein Grube voller Löwen geworfen wird und überlebt. In Daniel 6,24 heißt es: „Sie zogen Daniel aus der Grube heraus, und man fand keine Verletzung an ihm; denn er hatte seinem Gott vertraut.

‚Wer Gott vertraut bleibt unversehrt‘ könnte man das auch nennen. Großartige Vorstellung! Zugleich Vorbild und Anspruch, aber dennoch (in übertragenem Sinne) nicht unmöglich.

Impuls am 20.4.2020 – Verbindung

Nahe der Quelle in Haltern haben sich zwei Bäume ineinander verwachsen. Es muss Jahrzehnte her sein, dass diese besondere Verbindung begann. Und es war wahrscheinlich nicht leicht für die Bäume. Aber heute stehen sie selbstverständlich da.

Für mich ist das ein Sinnbild: Auch das, was zunächst unmöglich oder kaum zu überleben erscheint, wird in vielen Jahren kaum noch der Rede wert sein. Das erkenne ich im Rückblick auf meine Lebensjahrzehnte, das hoffe ich für die Zukunft – gerade jetzt.

Impuls am 17.4.2020 – Gotteshaus

Autohäuser öffnen, Gotteshäuser nicht? Das ist schon irgendwie komisch, finde ich. Heute wird in Berlin verhandelt, wie es mit den Gotteshäusern (und der Freiheit der Religionsausübung) weitergeht. Bis dahin tröstet vielleicht das Bibelwort aus dem NT für heute: „Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Reich zu geben.“ (Lukas 12,32)

Impuls am 16.4.2020 – Geist

„Wir haben nicht empfangen den Geist der Welt, sondern den Geist aus Gott, damit wir wissen, was uns von Gott geschenkt ist.“ (1.Korinther 2,12) heißt es in dem NT-Vers für heute. Das ist nicht so, weil ich denken würde, dass der „Geist der Welt“ zurzeit ganz daneben wäre, sondern weil mir das Vertrauen auf Gottes Geist die Weite schenkt, die meine Seele in dieser begrenzten Zeit braucht.

Impuls am 15.4.2020

Wann darf die Herde sich wieder versammeln?

Impuls am 14.4.2020 – Wunder

Man könnte in diesen Tagen auf Wunder hoffen.
Das Wunder, dass ein Heilmittel gegen Covi-19 gefunden, zugelassen und in großen Mengen produziert werden kann.
Das Wunder, dass die Infektionszahlen weltweit sinken und die Aufhebung von Beschränkungen nichts daran ändert.
Oser etwas egoistischer: dass man selbst die Krankheit gar nicht bekommt.

Dostojewski meint: „Der Mensch verlangt nicht so sehr nach Gott als nach einem Wunder.“ Am Tag nach Ostern könnte man sagen: das größte Wunder ist doch längst geschehen! …und es gibt Zuversicht für alles andere, was uns bewegt.

Impuls am 13.4.2020 – Ostermontag

Guter Gott,

wir stehen am Anfang einer besonderen Woche.

Wir wissen nicht, was die Tage bringen werden.

Wir wissen nicht, wo wir stehen werden am Ende der Woche.

Komm uns nahe mit deiner Auferstehungskraft.

Lass uns auf deine Nähe trauen.

Sei bei uns an diesem Tag und in dieser Woche.

Fröhliche und gesegnete Ostern!

Wenn Sie diesem Link folgen, finden Sie ein Video mit frühmorgendlichen Auferstehungstönen.

Impuls am 11.4.2020 – Zwischenzeit

Karsamstag ist der Tag dazwischen. Zwischen Kreuz und Auferstehung. Zwischen Tod und Leben. Zwischen Trauer und Freude.

Mir scheint, dass er in diesem Jahr auch für die ganze Zeit jetzt stehen kann. Wir sind zwischen dem Beginn der massiven Einschränkungen wegen Corona und der (möglichen) Lockerung. Wir sind zwischen Angst und Hoffnung, zwischen Einsamkeit und Zuversicht.

Vielleicht hilft der Gedanke, dass es bei Gott kein „dazwischen“ gibt. Er spricht: „Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte.“ (Jer 31,3)

Impuls am 10.4.2020 – Karfreitag

Jesus Christus.

Du bist ans Kreuz gegangen für mich.

Du hast dich quälen und schlagen lassen für mich.

Du bist den Weg der Liebe bis in letzte Konsequenz gegangen.

Und bist mir so voraus und an meiner Seite in allem, was mich bedrückt und ängstet.

Ich bete zu Dir.

Ich danke dir für alle Liebe.

Vergib mir und uns, was wir einander schuldig geblieben sind.

Vergib mir und uns, was wir dir schuldig geblieben sind,

an Nächstenliebe, an Vertrauen, an Liebe.

(Gebet aus dem Gottesdienst zu Hause für heute)

Impuls am 9.4.2020 – Kirchenzeit

Seit Corona bin ich öfter als sonst in der Christuskirche. Und jedes Mal stelle ich fest: je länger ich in ihr bin, je heller wird die Kirche. Ist sie erst fast ein wenig dunkel, verändert sich das nach und nach. Vielleicht ist das Einbildung, wahrscheinlich gibt es eine einfache Erklärung. Das ist mir aber nicht wichtig, denn mir gibt diese Veränderung etwas; manchmal Ruhe, manchmal Mut, manchmal Zuversicht.

Und wenn ich dann wieder gehe, bin ich anders, das merke ich. Und freue mich.

Impuls am 8.4.2020 – Unschuld

„Ein Lämmlein geht und trägt die Schuld…“ heißt es in einem alten Passionslied. Wenn man sich die Lämmer auf den Weiden jetzt betrachtet ein seltsam anmutendes Bild. Denn man kann sich kaum etwas unschuldigeres vorstellen als ein „Lämmlein“.

Aber gerade deswegen ist das Bild vom Lamm so treffend für Jesus und seinen Weg…

Impuls am 7.4.2020 – Furcht

Je länger diese Ausnahmezeit andauert, um so mehr dringt sie nach innen. Auch wenn es erst ein paar Wochen sind, dass die zunehmenden Einschränkungen gelten, kommt es mir manchmal so vor, als würden „normale Tage“ lange zurück liegen. Und je länger es andauert, umso mehr nimmt es mich in Beschlag. Ich merke, dass ich aufpassen muss…

„Was seid ihr so furchtsam? Habt ihr noch keinen Glauben?“ (Markus 4,40) sagt Jesus im NT-Vers für heute. Erst war ich irritiert von diesem Vers, gibt es doch für meine Furcht sehr konkrete Gründe. Aber dann merkte ich: auch wenn es dem Virus egal sein mag, hilft es mir, wenn ich auf Jesus vertraue, der auch für mich den Weg gegangen ist, den wir diese Woche bedenken.

Impuls am 6.4.2020 - Karwoche

Diese Karwoche ist wie keine andere. Die Glocken werden läuten, Kerzen werden brennen, Gebete werden gesprochen, Gottesdienste werden gefeiert. Aber getrennt voneinander – seltsam wird das sein! Vielleicht bietet es aber auch die Gelegenheit, das Geschehen der Karwoche anders zu erleben und zu durchdringen als sonst.

Die zunehmende Einsamkeit und Verlassenheit Jesu auf dem Weg zum Kreuz berührt sich mit der Abgeschnittenheit der Menschen voneinander heute.

Aber hier wie da wartet die Auferstehung aus dem Leid…

Impuls am 3.4.2020 – Licht

Dieses Wochenende soll es schön, warm und hell werden – bis 17° C am Sonntag. Ganz viel Licht wird da sein. Die Winterjacke kann im Schrank bleiben. Das kann gut tun. Viel draußen zu sein, empfiehlt sich, nicht nur wegen der Vitamin-D-Aufnahme.

Sondern auch, weil das Licht uns verändern kann, positiv. Vielleicht sogar so, wie die Bibel es sagt: „Wandelt als Kinder des Lichts; die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit.“ (Epheser 5,8-9). Wobei freilich das Licht, von dem hier die Rede ist, noch viel mehr meint, als nur die Sonne…

Impuls am 2.4.2020 – Glauben

Ich möchte Glauben haben, der über Zweifel siegt,
der Antwort weiß auf Fragen und Halt im Leben gibt.
Ich möchte Hoffnung haben für mich und meine Welt,
die auch in dunklen Tagen die Zukunft offenhält.
Ich möchte Liebe haben, die mir die Freiheit gibt,
zum andern ja zu sagen, die vorbehaltlos liebt.
Herr, du kannst alles geben: dass Glauben in mir reift,
dass Hoffnung wächst zum Leben und Liebe mich ergreift.

Eberhard Borrmann, Evangelisches Gesangbuch Nr 596

Impuls am 1. April 2020 - Frühling in der Christuskirche

Impuls am 31.3.2020 – Kontaktsperre?

Es ist gar nicht so leicht, in Kontakt zu bleiben. Internet, Facebook, Email, Telefon, WhattsApp etc. bieten zwar viel, kommen an den persönlichen Kontakt aber nicht heran. Das lässt sich täglich spüren. Um so wichtiger ist es, in Kontakt zu bleiben, merke ich. Gerade jetzt!

Auch wenn mir das persönliche Gespräch und der persönliche Kontakt wirklich fehlen, merke ich aber auch, dass gleichzeitig mehr Kontakt möglich ist – über die genannten Medien. Weniger intensiv zwar, aber dafür vielleicht mehr? Könnte möglich sein, will`s versuchen.

Und vielleicht kann dafür gelten, was Im Buch Jesaja steht: „Siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr's denn nicht?“ (Jesaja 43,19)

Impuls am 30.3.2020 – Gelassenheit

Gelassenheit ist ein großes Wort. Gelassenheit ist wertvoll. Gelassenheit zu bewahren, ist äußerst schwierig in diesen Zeiten. Und gerade deshalb sollte man sie sich vornehmen. Gegen die Anspannung, die in einem ist, gegen die Angst, die in die Träume schleicht, gegen die Einsamkeit, die Menschen zusetzt – Gelassenheit!
Klingt komisch, aber man kann sich Gelassenheit vornehmen. Und man kann ein Symbol zur Unterstützung nehmen. Eine Kerze vielleicht oder ein kleine Melodie. Könnte helfen!

Eine Kerze anzünden kann jeder, eine Melodie könnte die von den „guten Mächten“ sein:

https://www.youtube.com/watch?v=aN7dGz6NH5M

Impuls am 28.3.2020 – Zeitumstellung

Der Wechsel von Winter- zu Sommerzeit ist normalerweise ein Riesen-Thema in dieser Zeit. Eine Stunde weniger Schlaf, ein angeblich immenser Schaden für die Wirtschaft, eine große und aufgeregte Diskussion noch im letzten Jahr, mindestens europaweit.

In diesem Jahr habe ich – bis meine Frau morgens davon sprach – nichts davon vernommen.

Scheint so, als würde dieses grässliche Virus uns etwas lehren darüber, was wichtig und was unwichtig ist. Die Zeitumstellung gehört in die zweite Kategorie.

Impuls am 27.3.2020

Gestern am späten Nachmittag haben wir noch einmal einen Spaziergang gemacht – über Belm-Haltern. Dort ist bei dem schönen, aber kalten Frühlingswetter zur Zeit fast mehr los als auf der Belmer Straße. Und gestern – auch in den Bäumen. Da war wohl ein großer Zugvogelschwarm zurückgekommen und ein kleines Konzert veranstaltet.

Matthäus 6, 26.31f.*: „Seht die Vögel unter dem Himmel an: Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden? Denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr all dessen bedürft.“

Impuls am 26.3.2020

„Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde…“

So beginnt der bekannte Text aus dem Buch Prediger (Kap. 3). Das klingt für mich seltsam in diesen Tagen, denn normalerweise hätte etwas ganz anderes jetzt seine Zeit gehabt. Am Sonntag sollten zwei Taufen sein – verschoben. Menschen aus unserer Gemeinde sterben – und wir dürfen nur in ganz kleinem Kreis Abschied nehmen. Auch heute wird das so sein.

Vieles hat jetzt nicht seine Zeit, obwohl eigentlich die Zeit dazu gewesen wäre. Schwierig!

Ich nehme mir zu Herzen, was im 31. Psalm (Vers 16) steht: „Meine Zeit steht in deinen Händen“ und versuche anzunehmen, was diese Zeit jetzt von mir fordert.

Impuls am 25.3.2020 - Straßenlärm

Als im Jahr 2014 der Kreisel am Tie hier in Belm neu gemacht wurde, lebten meine Familie und ich auf einmal in einer Sackgasse. Auch bei der Sperrung zum Belmer Kirchentag 2017 war das so. Wir fanden das seinerseits jeweils ungewohnt und schön zugleich.

Dieser Tage ist es manchmal ähnlich. Viel seltener als sonst ist Verkehr auf der Belmer Straße zu hören, oft ist es so still wie damals.

Aber schön ist es nicht! Ich wünsche mir den Straßenlärm zurück, ihm wohnt eine so beruhigende Normalität inne…

Impuls am 24.3.2020 – Begegnung

Gestern habe ich mit meinen Kindern einen langen Spaziergang gemacht. Von Zeit zu Zeit trafen wir andere Wanderer, immer auf Abstand. Unter den Wanderern war einer, den ich sonst oft in der Christuskirche zum Gottesdienst sehe. Wir unterhielten uns kurz und waren uns einig, wie schön es ist, dass wir uns wenigstens so einmal sehen und kurz unterhalten können. Dann gingen wir weiter, ich fühlte mich gestärkt und das passt für mich zu dem Vers, der heute Losung ist:

Der HERR ist gerecht in allen seinen Wegen und gnädig in allen seinen Werken. (Psalm 145,17)

Impuls am 23.3.

Wenn ich bei uns im Garten über die Mauer Richtung Meyerhof schaue, dann sehe auf der Weide oft das erste Lamm diesen Jahres hüpfen und springen. Lebendig ist es und fröhlich und kürzlich konnte ich beobachten, wie es die alten Schafe angesteckt hat mit seiner Lebendigkeit, ich musste schmunzeln…

Und denke so bei mir: was für ein toller Anblick, was für ein schönes Bild in diesen so schwierigen Zeiten.

Ich nehme mir vor, die Augen offen zu halten und Ausschau zu halten nach Fröhlichkeit, Lebendigkeit und Glück.

Dann kann ich mit all dem anderen, was dieser Tage vor Augen steht, besser umgehen. Ich lasse mich an Heil und Glück erinnern. Und suche nach Möglichkeiten, etwas davon an andere weiterzugeben.

Die Apostelgeschichte sagt es so: „Gott hat sich selbst nicht unbezeugt gelassen, hat viel Gutes getan und euch vom Himmel Regen und fruchtbare Zeiten gegeben, hat euch ernährt und eure Herzen mit Freude erfüllt. (Kap. 14 Vers 17)

Impuls am 21.3.

Der Herr spricht: Ich will Frieden geben in eurem Lande, dass ihr schlaft und euch niemand aufschrecke. (3.Mose 26,6)

Wenige werde aufgeschreckt in diesen seltsamen Tagen – außer ganz sicher die, die zu den „systemrelevanten“ Berufsgruppen gehören. Die anderen können ruhig schlafen – vielleicht.

Aber manche träumen anders. Die Situation verändert viel, schürt Angst und Sorge, macht weniger gelassen. Auch davon sind die Hamsterkäufe Ausdruck.

Aber – das ist Trost – Gott will Frieden geben und erholsamen Schlaf. Vielleicht bitte ich ihn darum heute Abend im Gebet.

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